Parallel zum Schlachtschweinemarkt tendieren auch die Erlöse für Ferkel nochmals schwächer. Die Preisabschläge hielten sich bislang allerdings noch in Grenzen. Das Angebot an Ferkeln ist insgesamt reichlich und übersteigt vielerorts die verhaltene Nachfrage. Die Mäster haben zunächst eine abwartende Haltung eingenommen, deshalb kommt es zu Verzögerungen bei der Einstallung. Dazu mag auch die laufende Ernte beitragen. Hauptursache ist jedoch das zuweilen nur schleppende Geschäft mit lebenden Schweinen. Die Schlachtereien sehen zumindest kurzfristig keine grundlegende Trendwende. Auch in den anderen EU-Staaten sind die Ferkelpreise schwach beziehungsweise unverändert. So hat die Interessengemeinschaft der niederländischen Schweinehalter ihre Notierungen für ein 25 kg-Ferkel aus eine Großgruppe mit 40 € festgelegt. In Bayern werden so genannte  "Ringferkel" mit 28 kg aus einer 50-er Gruppe mit durchschnittlich 44,70 € abgerechnet. (HH)   
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