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Alt- wie neuerntige Speisezwiebeln unterliegen einer festen Preistendenz, berichtet die Kartoffelwirtschaft in ihrer heutigen Ausgabe. Die Ware aus der Ernte 2002 stammt - abgesehen von reservierten Partien inländischer Herkunft - nur noch aus niederländischen Lagervorräten, die aufgrund der sehr guten Nachfrage besonders aus Drittländern, nun auch knapper und damit teurer werden. Mittlerweile gehen die Forderungen in Richtung 30,- Euro/dt. Auch für die neuerntigen Knollen aus Übersee wollen die Importeure künftig mehr Geld sehen. Ob sich allerdings weitere Preisanhebungen am Markt durchsetzen lassen, ist noch offen. Die Nachfrage nach Speisezwiebeln gestaltet sich derzeit recht lebhaft, das Angebot ist nicht ganz Bedarf deckend. Die Preise für spanische Gemüsezwiebeln haben sich nach Aufschlägen in der Vorwoche wieder um rund 2,- Euro zurückentwickelt.(cd)
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