Die Kapitalerhöhung, bei der Anleihegläubiger ihre Schuldverschreibungen in Aktien umtauschen konnten, wurde zweieinhalbfach überzeichnet. Das teilt die deutsche Holding des Händlers für internationale Landtechnik in Russland, Ekoniva, am Dienstagabend mit. Die Anleihegläubiger konnten rund 1,5 Mio. solcher Papiere bevorzugt erwerben; dieses Recht wurde nahezu vollständig ausgeschöpft. Insgesamt war die Anfrage nach den Vorzugsaktien der Serie A mit knapp 3,8 Mio. Stück deutlich überzeichnet.

Die Lieferung der Wertpapiere ist für Mittwoch vorgesehen. Am Donnerstag startet der Handel mit den Aktien im Primärmarkt an der Börse in Düsseldorf. Diejenigen Gläubiger, die ihre Schuldverschreibungen nicht in Aktien umtauschen wollten, erhalten voraussichtlich am 30. Dezember einen Barausgleich von 3,50 € je Aktie.

Ekotechnika hat somit die finanzielle Restrukturierung abgeschlossen, teilt die Holding mit. Diese war notwendig geworden, nachdem Ekoniva aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise in Russland in eine Schieflage geraten war und rote Zahlen geschrieben hatte. (az)
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