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Die DZ-Bank-Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2008 ein negatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von etwa 1 Mrd. €. Verantwortlich dafür ist laut DZ Bank die Zuspitzung der Finanzmarktkrise im 4. Quartal vor allem nach der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers. Neben Belastungen aus Engagements unter anderem bei Lehman Brothers (360 Mio. €) sowie isländischen Banken (449 Mio. €) seien insbesondere temporäre Bewertungsabschläge von rund 1,5 Mrd. € auf Bankbonds, Staatsanleihen und ABS-Papiere zu verkraften gewesen. Hinzu seien Wertkorrekturen auf Wertpapierbestände in Höhe von rund 1,2 Mrd. € bei der DZ Bank und der R+V-Versicherung gekommen, die in die Neubewertungsrücklage gestellt worden seien.

„Die Zuspitzung der Finanzmarktkrise hat auch die DZ-Bank-Gruppe nicht verschont. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken weist die DZ Bank jedoch weiterhin eine sehr gute Liquidität aus. Wir gehen zudem davon aus, dass der überwiegende Teil der Abschreibungen auf Wertpapiere nur temporär ist“, so Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der Bank. Der Vorstand der DZ Bank werde dem Aufsichtsrat für seine Sitzung am 18. Februar die Darstellung von Eigenkapital im genossenschaftlichen Finanzverbund in Höhe von bis zu 1 Mrd. € vorschlagen. (ED)

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