Finanzrahmen für BSE-Krise beschlossen

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Für die Kosten, die durch die jüngste BSE-Krise entstehen werden, will die EU-Kommission im Agrarhaushalt 2001 bis zu 970 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Am Mittwoch wurde in Brüssel beschlossen, dass davon vorläufig 700 Mio. Euro für den Herauskauf alter Rinder verwendet werden sollen, 238 Mio. Euro für die Intervention von Fleisch männlicher Tiere und 33 Mio. Euro für BSE-Tests.
Haushaltskommissarin Michaele Schreyer kritisierte die Berechnungen des Agrarkommissars Franz Fischler. Die 2 Euro pro kg Kuhfleisch, die Fischler für den Herauskauf vorsehe, seien viel zu hoch, bemängelte Schreyer. Fischler habe das Interventionsniveau für Bullenfleisch angesetzt, und das sei bei der augenblicklichen Marktlage übertrieben. Schreyer verlangt, dass aktuelle Marktpreise für den Herauskauf zur Grundlage genommen werden. (Mö)
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