Mecklenburg-Vorpommern

Fischsterben wegen Sauerstoffmangel

Die Werte für Pflanzenschutzmittel und andere organische Kontaminanten seien unauffällig gewesen, teilte ein Sprecher des Agrarministeriums von Mecklenburg-Vorpommern mit. Die heute vorgelegten Untersuchungsergebnisse des Landesamts für Lebensmittelsicherheit, Landwirtschaft und Fischerei konnten zudem die drei wichtigsten Fischseuchen ausschließen.

Freude und Erleichterung über das Ergebnis

„Mit Freude und Erleichterung nehme ich zur Kenntnis, dass in den untersuchten Gewässerproben und Fischkadavern keine ernsthaften Bedrohungen für Mensch und Umwelt festgestellt werden konnten. Tote Fische im Wasser geben definitiv Anlass zur Sorge und zum Handeln, nicht aber zur Panikmache“, kommentierte Agrarminister Till Backhaus. Den Analysen der Experten zufolge handele es sich um eine natürliche Situation des Sauerstoffmangels mit anschließendem Fischsterben, wie sie in flachen Tieflandgewässern leider immer wieder vorkomme, so der Minister.

Auch warb er um Verständnis, dass die saubere und zweifelsfreie Analyse im Labor einen hohen personellen und zeitlichen Aufwand bedeutet, ein verlässliches Ergebnis demnach nicht innerhalb weniger Stunden vorliegen kann. „Voreilige Schlüsse und Schuldzuweisungen, insbesondere seitens der Grünen, zeugen von mangelndem Sachverstand und befeuern ein generelles Misstrauen gegenüber staatlichen Behörden, die vielfach sehr gute Arbeit leisten“, sagte er weiter. (mrs)
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