Flächen in Brandenburg stehen unter Wasser

Schwere Unwetter am Wochenende haben in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern große Schäden angerichtet. Regional sind Felder nicht befahrbar.

Am vergangenen Wochenende fielen in Brandenburg bei schweren Unwettern mit Sturm, Starkregen und Hagel bis zu 75 Liter in der Stunde. Die Erntearbeiten fanden dadurch ein jähes Ende. Besonders die Regionen Spreewald, Süd-Berlin und Cottbus sind von Überschwemmungen betroffen. Teilweise mussten Rinderherden evakuiert werden, weil die Weiden unter Wasser standen.

Auch viele landwirtschaftliche Felder in der Region Elbe-Elster-Wittenberg und Ostsachsen sind nicht mehr befahrbar. "Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht abschätzbar", berichteten Sprecher der Landesbauernverbände von Brandenburg und Sachsen gegenüber agrarzeitung.de.

Nachdem die Gerstenernte in der vergangenen Woche in Ostdeutschland hoffnungsvoll begonnen hatte, ist jetzt in der Landwirtschaft die Sorge um einen Verlust der Getreideernte groß. In den betroffenen Regionen ist das Getreide ins Lager gegangen. Gerade Weizen und Roggen sind noch nicht reif. Die Gefahr von Schimmelpilzen ist groß. Derzeit ist noch ungewiss, wann die überfluteten Felder wieder befahrbar sind und die Erntearbeiten fortgesetzt werden können. (da)
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