Die Nachfrage nach Landmaschinen ist momentan verhalten
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Die Nachfrage nach Landmaschinen ist momentan verhalten

Der Landmaschinenhersteller Agco hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr korrigiert. Der Konzern erwartet verhaltenen Absatz in allen Regionen der Welt. Gepaart mit ungünstiger Wechselkursentwicklung wird darunter der Gewinn des amerikanischen Konzerns leiden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Dividende werde zwischen 4,10 US-$ und 4,30 US-$ liegen. Zuvor war von einem Gewinn je Aktie von 5 US-$ ausgegangen worden.

„Im dritten Quartal war die Nachfrage bereits auf einem niedrigeren Niveau als erwartet. Wir haben zügig mit Produktionskürzungen sowie Kostenbremsen reagiert", erklärte Martin Richenhagen, Agco-Chairman.
Agco sowie andere Landmaschinenhersteller leiden unter geringerer Nachfrage, da die Rohstoffpreise aufgrund der guten Ernte in den Keller gegangen sind.

Farmer zeigen sich zurückhaltender bei Investitionen, da sie weniger Gewinn aus ihrem Geschäft erwarten. Aufgrund dieser Gewinnwarnung fallen die Kurse der Agco-Aktien heute um 8,7 Prozent schreibt das Wall Street Journal.

Bei Fendt im Werk Marktoberdorf werde auf die Situation mit Stellenabbau reagiert. Fendt-Sprecher Sepp Nuscheler sagte gegenüber dem bayerischen Rundfunk, der Absatz liege bereits 15 Prozent unter den Erwartungen für 2014. Bereits seit Jahresanfang habe Fendt mit Kurzarbeit reagiert, 144 Leiharbeiter sollen nicht mehr beschäftigt werden. Aber auch das Stammpersonal werde laut Augsburger Allgemeine mit Stellenabbau rechnen müssen. Es geht um 500 Arbeitsplätze. (hed)
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