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Ein umfassendes Qualitätssicherungs- und Überwachungssystems für die Fleischproduktion wollen die November AG, Erlangen, und die Münchener Vitacert GmbH, ein Tochterunternehmen des Tüv Süddeutschland und der TU München, gemeinsam entwickeln. Hierzu haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch verbindliche Qualitätsstandards und Kontrollen über den gesamten Fertigungsprozess solle für Fleisch ein lückenloses Qualitätssicherungssystem vom Hof bis zur Ladentheke geschaffen werden. Transparent und kontrollierbar werde diese Qualitätssicherungsplattform durch das fälschungssichere biologische Markierungssystem der November AG. In dem System würden natürlich vorkommende Eiweißbruchstücke verwendet, die im Tier zwar umgehend abgebaut würden, aber eine lang anhaltende körpereigene Antwort auslösten.
Die Vitacert GmbH erstelle für das System eine Datenbank mit Informationen zur Aufzucht, Fütterung, Haltung, Schlacht- und Zerlegetechnik sowie den durchgeführten Gesundheitschecks. Dabei würden die Ergebnisse umfangreicher lebensmittelchemischer Analysen und Hygieneuntersuchungen mit fälschungssicheren Markierungen wie der biologischen Markierung der November AG verknüpft. Konsequent angewandt, erlaube dieses Qualitätssicherungssystem auch eine Weiterverfolgung von tierischen Lebensmitteln bis zum Endprodukt wie beispielsweise Wurst.(ED)
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