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Nur geringe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln konnten 2003 in Fleisch, Fleischerzeugnissen und Milchprodukten sowie in Grundnahrungsmitteln wie Getreide und Kartoffeln festgestellt werden. Dies haben Untersuchungen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ergeben. Am stärksten belastet waren Obst- und Gemüsesorten wie Paprika, Salat, Birne, Pfirsich und Tafeltrauben. Insgesamt wurden in 57,1 Prozent der Proben Rückstände nachgewiesen, das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet das BVL weiter. Die Anzahl der Proben, die die Höchstmengen überschritten haben, ging leicht zurück. Insgesamt wurden 12.874 Proben untersucht. Das Spektrum der untersuchten Wirkstoffe wurde auf 545 deutlich erhöht, wodurch sich die Datengrundlage verdoppelt hat. (AW)
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