Die Selbstverpflichtung zu besseren Arbeitsbedingungen insbesondere für osteuropäische Arbeitnehmer in der deutschen Fleischwirtschaft ist laut dem Verband der Ernährungswirtschaft vollständig umgesetzt. Die Initiative wurde vor einem Jahr von sechs Unternehmen angestoßen, mittlerweile sind zwölf weitere Unternehmen beigetreten. Darüber haben Vertreter der Branche am Mittwoch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel informiert.

Über 8000 ausländische Beschäftigte, insbesondere aus Osteuropa, haben demnach einen deutschen Arbeitsvertrag erhalten und sind in der deutschen Sozialversicherung angemeldet worden. Damit gebe es in weiten Bereichen der Fleischwirtschaft keine Entsendung mehr und deutsche und ausländische Arbeitnehmer würden gleich behandelt. Mittlerweile greife die Selbstverpflichtung für 88 Betriebe, in denen insgesamt 32.000 Personen beschäftigt seien. Im Bereich der Schweineschlachtung würden damit zwei Drittel der deutschen Produktion erfasst. (az)
stats