In Russland lag die Produktion von Schlachttieren einschließlich Geflügel im ersten Halbjahr 2017 bei rund 6,5 Mio. t Lebendgewicht und damit um 3,8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, berichtet der Osteuropakorrespondent des Agraischen Informationszentrums Wien. Der Zuwachs der Fleischerzeugung hat sich in diesem Jahr somit verlangsamt, nachdem dieser im ersten Halbjahr 2016 noch 6,0 Prozent betragen hatte, geht aus einem am Mittwoch in Moskau veröffentlichten Bericht des Föderalen Statistischen Diensts (Rosstat) hervor.

Dem Bericht zufolge wurden im Land zum Ende Juni insgesamt gut 19,7 Millionen Rinder gehalten, was 1,1 Prozent weniger waren als zum gleichen Zeitpunkt 2016. Während die Zahl von Kühen um 0,9 Prozent auf etwa 8,4 Mio. Stück zurückgegangen ist, vergrößerten sich die Bestände von Schweinen und Geflügel um 1,5 Prozent auf rund 23,8 Millionen Tiere beziehungsweise um 4,0 Prozent auf insgesamt annähernd 581,9 Millionen Stück.

Bei der Milchproduktion konnte das Wachstum beschleunigt werden, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. Die Behörde stellte eine Produktionssteigerung um 0,6 Prozent auf rund 15,3 Mio. t fest, während im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres diese bei nur 0,1 Prozent gelegen hatte. Außerdem erhöhte sich die Erzeugung von Eiern um 2,5 Prozent auf etwa 22,4 Mrd. Stück. (az)
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