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Der Aufmersamkeit eines LKW-Fahrers ist es zu verdanken, dass den kriminellen Machenschaften eines schwäbischen Lebensmittelbetriebes das Handwerk gelegt wurde. Die Firma in Wertingen , Landkreis Dillingen, hat laut Staatsanwaltschaft Memmingen bereits im Juli rund 20 t für menschlichen Verzehr ungeeignetes Fleisch umetikettiert und in Umlauf gebracht. Es wurde womöglich bereits verzehrt. Bei dem gleichen Unternehmen wurden am vergangenen Wochenende knapp 12 t Rind- und Putenfleisch konfisziert, das ebenfalls umetikettiert an einen Döner-Hersteller in Berlin verkauf werden sollte. Der Betrieb hatte zuvor das K 3-Material aus Schleswig-Holstein bezogen. (HH)
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