Die Veterinärbehörden im zentralpolnischen Biala Rawska bei Lodz sollen eine Schlachterei geschlossen haben, in der auch kranke und tote Tiere zu Fleisch verarbeitet worden sein sollen. Das berichtet die polnische Nachrichtenagentur PAP. Zwei Amtstierärzte seien suspendiert worden.

Bei einer Polizeikontrolle waren in einem Viehtransport kranke oder verendete Kühe entdeckt worden, die sich auf dem Weg in die Schlachterei befunden haben. Dort waren in einem versteckten Lager 30 Tonnen Fleisch unklarer Herkunft entdeckt worden.

Die Staatsanwaltschaft vermutete dem Bericht zufolge, dass der Eigentümer der Schlachterei in einem Teil des Betriebs Fleisch schlechter Qualität produzierte, das eigentlich nicht in den Handel gelangen darf. Das Unternehmen hatte seine Waren auch nach Deutschland exportiert. (az)
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