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Der Fleischverzehr in Deutschland stieg 1999 leicht an und betrug pro Kopf im Durchschnitt 63,5 (Vorjahr: 62,8) kg, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Auch der Verbrauch von Fleisch hat mit 94,4 (93,4) kg/Kopf weiter zugenommen, so die Ergebnisse der in Zusammenarbeit mit der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) revidierten vorläufigen Versorgungsbilanz für Fleisch. Zum Verbrauch zählen neben dem menschlichen Verzehr Knochen, Verwendung als Futter, industrielle Verwertung und Verluste. Als Folge eines sehr großen Angebots und niedriger Preise stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch um 1,3 Prozent auf 56,8 (56,1) kg. Auch der Rindfleischverbrauchn nahm zu, und zwar um 2,9 Prozent auf 15,6 (15,1) kg/Kopf. Während der Geflügelfleischverbrauch bei 15,2 kg stagnierte, ging der Verbrauch von Schaffleisch leicht zurück auf 1,2 kg.
In Deutschland wurden 1999 insgesamt 7,75 (7,66) Mio. t Fleisch verbraucht (Angaben in Schlachtgewicht). Davon entfielen 4,66 (4,40) Mio. t auf Schweinefleisch, 1,28 (1,24) Mio. t auf Rindfleisch, 1,25 (1,25) Mio. t auf auf Geflügelfleisch und 95.000 (99.000) t auf Schaffleisch. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Staaten, insbesondere in Spanien und Dänemark, stieg der Fleischkonsum an. (ED)
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