Fleischverzehr in der EU steigt


Die EU wird auch künftig Nettoexporteur für Fleisch bleiben. Dies gilt für die Segmente  Schweine und Geflügel. Diesen Ausblick gab Dr. Kai-Uwe Sprenger, Leiter des Bereichs Schweinefleisch bei der Generaldirektionslandwirtschaft der EU-Kommission, Brüssel, auf der DRV-Fachtagung "Vieh und Fleisch" zu Wochenbeginn in Montabaur. Allerdings erwartet er sinkende Produktionszahlen bei Rind- und Schaffleisch sowie einen Rückgang der Rindfleischexporte in den kommenden Jahren.

Die Fleischproduktion in der Gemeinschaft sei durch höhere Kosten für Energie, Futter, Tierschutz und Umweltauflagen teurer als in anderen Ländern. Bisher habe die Landwirtschaft die höheren Produktionskosten durch Effektivitätszuwachs ausgleichen können. Künftig würden aber dadurch Marktanteile verloren gehen. Der Fleischverzehr in der EU werde sich voraussichtlich positiv entwickeln, so seine Einschätzung. Nach der EU-Erweiterung zeichneten sich durch die neuen Mitgliedstaaten ein leichtes Bevölkerungswachstum und ein höherer Pro-Kopf-Verbrauch beim Fleischverzehr ab. (St)
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