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Die Unternehmen der Fleischwirtschaft bleiben für das laufende Jahr "verhalten optimistisch". Eine im vergangenen Jahr leicht rückläufige Nachfrage nach Teilstücken sei durch eine vermehrte Verwendung von Fleischprodukten in der Verarbeitung aufgefangen worden, informieren der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) und der Bundesverband der Fleischwarenindustrie (BVDF), beide in Bonn, heute. Vor allem das Auslandsgeschäft habe im vergangenen Jahr eine überragende Rolle gespielt, heißt es weiter. Mit insgesamt 2,6 Mio. t Fleisch und Fleischwaren sei im Export ein historisches Rekordergebnis erzielt worden. Die größten Abnehmer sind laut den Verbänden Russland mit 764.000 t, Hongkong mit 454.000 t sowie Japan mit 236.000 t.

In Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 7,5 Mio. t Fleisch erzeugt worden. Davon entfallen mit 5,1 Mio. t etwa 68 Prozent auf Schweinefleisch. Erstmalig hat die Erzeugung von Geflügelfleisch im Jahr 2008 mit 1,21 Mio. t die Rindfleischerzeugung mit 1,19 Mio. übertroffen. (jst)

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