Der nordrhein-westfälische Landwirtschaftsminister Johannes Remmel erhält großes Lob aus der in seinem Heimatland ansässigen Fleischwirtschaft. Diese würdigt den Einsatz des Ministeriums im deutsch-russischen Konflikt um Fleischexporte.

Bei den deutsch-russischen Gesprächen zum Fleischexport nach Russland am Rande der Grünen Woche in Berlin hat sich das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium stark engagiert. Dafür sei dem für die Veterinäraufsicht in dem Bundesland zuständigen Ministerium in Düsseldorf hohe Anerkennung ausgesprochen worden, sagte ein Vertreter eines bedeutenden Fleischexporteurs gegenüber agrarzeitung.de. Ein Staatssekretär des Ministeriums sei an den vom Bundeslandwirtschaftsminisiterium (BMELV) koordinierten Gespräch beteiligt gewesen.

Von Seiten Russlands waren seit längerer Zeit Bedenken bezüglich der in Deutschland herrschenden dezentral organisierten Veterinäraufsicht geäußert worden. Auch die Genehmigung von Fleischexporten liegt in der Verantwortung der Länderbehörden. Russland dagegen beharrt auf einem Ansprechpartner auf Bundesebene. Das BMELV hatte aus diesen Gründen im Januar eine neue Stabsstelle bei BMELV-Staatssekretär Dr. Robert Kloos eingerichtet. Zusammmen mit den zuständigen Vertretern aus den Bundesländern soll diese den Dialog mit den russischen Behörden koordinieren. (jst) 
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