Der Anbieter von Agrartechnik will Dokumentationslücken schließen.
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Der Anbieter von Agrartechnik will Dokumentationslücken schließen.

Um die Herkunft von Getreide nachzuweisen, setzt die Firma Fliegl Agrartechnik, mit Sitz in Mühldorf, ein relativ simples System ein. Der Beacon, den Fliegl heute morgen auf der Agritechnica in Hannover vorstellt, besteht aus einem Gehäuse, in dem sich ein kleiner Bluetooth-Sender befindet. In bestimmten zeitlichen Intervallen sendet der Beacon seine Kennung, die von Antennen im Nahbereich empfangen und gelesen werden kann. Die Ernte lässt sich so vom Acker bis ins Lager verfolgen.

Montage auf Erntefahrzeugen

Denn der Beacon funktioniert als Tracker für die Fahrzeugerkennung. Montiert auf Mähdreschern oder LKW ermöglichen die Fliegl-Beacons, jedes Erntefahrzeug eindeutig zu identifizieren. Knotenpunkt ist die Zwischenstation Überladewagen. Der mit dem Fliegl Wiegesystem FWS ausgestattete Überladewagen kann nun über seine Antenne mit dem Beacon kommunizieren. Der Vorteil: Er erkennt, welcher Mähdrescher ihn bestückt und auf welchen LKW er überlädt.  Ein Beacon kostet ungefähr 25 Euro und kann fast überall angebracht werden.

Der Nutzen des Fliegl Tracker sei dabei nicht allein auf den Ernte-Bereich beschränkt. Vielmehr könne er als universelles System Dokumentationslücken verschiedener Art schließen, so die Firma Fliegl. (has)
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