Die Geschäftszahlen für das Jahr 2010 der Helm AG, Hamburg, übertreffen alle Erwartungen. Flüssigdünger aus Trinidad erhöhen Umsatz und Ertrag. Mit zweistelligen Wachstumsraten sowohl in der Produktion als auch im Absatz konnte die Chemiebranche die Finanz- und Wirtschaftskrise erstaunlich schnell hinter sich lassen. Von dieser Entwicklung profitierte auch der Helm-Konzern in Hamburg. Ein Konzern-Jahresüberschuss von 56,6 (Vorjahr: 46,6) Mio. € gibt dem Hamburger Unternehmen finanzielle Sicherheit, um die Unabhängigkeit für die Zukunft abzusichern, betonte heute Firmenschef Dieter Schnabel bei der Vorlage des Geschäftsberichtes. Im Jahr 2010 stieg der weltweite Konzern-Umsatz um 61 Prozent auf 7,9 Mrd. €, davon entfielen rund 4,5 Mrd. € auf den Auslandsumsatz. Nach einem hoffnungsvollen Start in den ersten Monaten dieses Jahrs erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 2011 ein vergleichbar gutes Ergebnis wie 2010.

Die internationale Ausrichtung des Konzern ist auch 2010 kontinuierlich weitergeführt worden. Die neuen Beteiligungen in Jubail, Saudi Arabien, mit den Produkten Essigsäure und Vinyl-Acetat-Monomer sowie aus Trinidad mit Melamin und dem Flüssigdünger Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) nahmen im Jahr 2010 ihren Betrieb auf. Die zusätzlichen Mengen aus Trinidad und Saudi Arabien sowie Lieferquellen aus Katar werden künftig für höhere Umsätze und Erträge bei Helm sorgen. Die Pflanzenschutzaktivitäten baute Helm besonders in Brasilien, Mexiko und Argentinien aus. Für Herbizide und Insektizide gab es eigene Registrierungen. (da)
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