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Sollte die Förder-Obergrenze von 90 Tieren Wirklichkeit werden, dann könne das Gut Ferdinandshof bei Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) mit seinen 130 Beschäftigten dichtmachen. Dem Betrieb fehlten dann jährlich 5 Mio. DM, erklärte Geschäftsführer, Dr. Hans Gotthardt, gegenüber dem Nordkurier. Bei etwa 15.000 Schlachtbullen pro Jahr falle der Ausgleich für 90 Tiere nicht mehr ins Gewicht. In Ferdinandshof kommen derzeit 1,6 Großvieheinheiten auf den Hektar. Das wären im Verhältnis zur Fläche nur halb so viel, wie in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen, betonte Gotthardt. (Bm)
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