Bestandsaufnahme

Förderdarlehen gefragt wie nie


Mit Neuzusagen in Höhe von 7,2 (Vorjahr: 6,5) Mrd. € erreichten die Programmkredite des Frankfurter Unternehmens im Geschäftsjahr 2013 einen neuen Rekord. Zur Verbilligung der Programmkredite wurden den Angaben zufolge eigene Erträge in Höhe von 77,0 (75,9) Mio. € eingesetzt.

Ferner stellte die Bank 3,0 Mio. € für Zuschüsse zum Programm „Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft" zur Verfügung. Auch der Bilanzgewinn in Höhe von 13,3 Mio. € sei für Förderzwecke verwendet worden.

Die Nachfrage nach Programmkrediten sei im aktuellen Berichtszeitraum in allen Fördersparten gestiegen. In der Sparte „Landwirtschaft" erreichte die Rentenbank zuletzt ein Neugeschäft von 2,8 Mrd. €, fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Hier waren insbesondere Gebäude- und Maschinenfinanzierungen gefragt.

Ein hohes Niveau verbuchten aber auch Kredite für Flächenkäufe; Liquiditätssicherungsdarlehen seien dagegen weniger als im Vorjahr beansprucht worden. Für diese Zwecke sagte die Rentenbank 21,6 (38,0) Mio. € zu, davon 8,2 Mio. € für Schäden in der Landwirtschaft durch das Hochwasser im Frühsommer.

Bei Investitionen in erneuerbare Energien verschieben sich derzeit die Schwerpunkte, stellt die Bank heraus. Die höchste Steigerungsrate innerhalb der Fördersparte „Erneuerbare Energien" haben 2013 Windkraftfinanzierungen aufgewiesen. Mit fast 768 (83) Mio. € erreichten diese damit erstmalig auch den höchsten Anteil in dieser Fördersparte.

Die Neuzusagen für Biogasanlagen mit 563,2 (554,0) Mio. € blieben weitgehend stabil, während die Nachfrage nach Finanzierungen für Fotovoltaikanlagen auf 237,9 (750,0) Mio. € deutlich zurückgegangen sei. Insgesamt vergab die Rentenbank Förderdarlehen in Höhe von 1,6 (1,4) Mrd. € für Investitionen in Bioenergien. (Sz)
stats