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Einer der Förderpreise für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Leibniz-Gemeinschaft, Bonn, geht in diesem Jahr an Dr. Xiaobing Wang. Sie ist eine von zwei Preisträgern in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (Iamo), Halle (Saale), erhält den Preis für ihre Doktorarbeit zur Bedeutung ländlicher Haushalte für den Arbeitsmarkt in China. Ausgangspunkt der Dissertation ist, dass derzeit auf rund 90 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen Chinas Subsistenzwirtschaft betrieben wird.

Der Leibniz-Nachwuchspreis ist nicht die erste Auszeichnung für die aus China stammende Forscherin. Wang erhielt bereits im vergangenen Jahr die „Luther-Urkunde“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für eine der besten Doktorarbeiten des Jahres. Ihr Dissertationsprojekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Das Projekt erhielt 2006 den Preis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der DFG für ein besonders förderungswürdiges Projekt in den Agrarwissenschaften. (ED)

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