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Die deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert für drei Jahre zwei neue Forschergruppen im Bereich Bodenkunde. Zum einen soll ein Projekt "Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen" in Freilandexperimenten klären, wie sich extreme Klimaereignisse auswirken, berichtet der AID-Infodienst, Bonn. Das Projekt soll einen Beitrag zur Klimaforschung leisten und wird von Bodenkundlern der Universitäten Bayreuth, Jena und Göttingen geleitet.

Das andere überregional und interdisziplinär organisierte Forschungsteam an der Technischen Universität Berlin beschäftigt sich laut AID mit dem Verbleib und der Wirkung von Tierarzneimitteln im Boden. Verschiedene Modelle und molekulare Methoden sollen angewandt werden. Der ganzheitliche Untersuchungsansatz werde eine wichtige Lücke in der europäischen Forschungslandschaft schließen, zitiert der AID eine Pressemitteilung der DFG. (ED)

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