Rheinland-Pfalz

Förderung für gute Ideen


Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken gab am Freitag bekannt, welche Vorhaben für den neuen Förderansatz „Europäische Innovationspartnerschaft (EIP Agri) - Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms EULLE ausgewählt wurden. Dabei geht es vor allem um Tier- und verbrauchergerechte Eiererzeugung, heimische Eiweißfuttermittel und umweltfreundliche Energiepflanzen.

Die Projekte sollen dazu beitragen, praktische Lösungsansätze für Klima- und Gewässerschutz, Tierwohl oder die Energiewende zu finden. „Angesichts der existenzbedrohenden Erzeugerpreise wollen wir Initiativen zur Innovation und für mehr Wertschöpfung in den ländlichen Räumen fördern“, erklärte Höfken.

Die zehn Projekte hat ein ressortübergreifender Bewertungsausschuss aus 17 Bewerbungen ausgewählt. Die Vorhaben beschäftigen sich unter anderem mit mobilen Ställen für Legehennen, der besseren Nutzung von Grünland und dem Anbau heimischer Hülsenfrüchte.

Ziel der „Europäischen Innovationspartnerschaft“ ist es, die landwirtschaftliche Praxis enger mit der Wissenschaft zu verzahnen. Die Zusammenarbeit zwischen Praktikern aus der Land- und Forstwirtschaft sowie Akteuren aus Wissenschaft, Forschung und Beratung soll verbessert werden. Die Zusammenarbeit erfolgt in Form so genannter Operationeller Gruppen (OG), die sich für maximal vier Jahre mit der Bearbeitung einer ausgewählten Thematik beschäftigen. (mrs)
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