Vom Jobabbau verspricht sich Fonterra nach Einmalkosten von 12 bis 15 Millionen Neuseeländische Dollar jährliche Kosteneinsparungen von 55 bis 60 Millionen Dollar (33 bis 36 Mio. Euro) im Jahr, berichtet die lebensmitelzeitung. CEO Theo Spierings bezeichnet die Entscheidung als erschütternd für die Betroffenen, aber notwendig für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Milchmarkt. Die ersten Kündigungen sollen zum September dieses Jahres greifen. Zudem wurde die Belegschaft darüber informiert, dass am 5. August Gespräche über neue Geschäftsstrukturen etwa in den Bereichen Verwaltung, Personalmanagement und Vertrieb aufgenommen werden. Stand Juli vergangenen Jahres beschäftigt Fonterra 18.195 Mitarbeiter.

Der weltweit größte Milcherzeuger hat zuletzt mit Gewinneinbußen zu kämpfen. So ist der Umsatz von Fonterra im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2014/2015 um 14 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar gesunken. Und das operative Ergebnis Ebit ist um 7 Prozent auf 376 Millionen Dollar gefallen. (az)
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