Der neuseeländische Milchverarbeiter Fonterra schüttet Landwirten in der kommenden Saison weniger Geld aus. Auch die Prognose für den Nettogewinn lässt Federn.

Wie die Fonterra Gruppe aus Aukland mitteilte, liegt der zu erwartende Auszahlungspreis pro Kilogramm fester Milchbestandteile nur noch zwischen 5,65 NZ $ (3,65 Euro) bis 5,75 NZ $ (3,72 Euro); das sind rund 30 NZ Cent weniger als bei der vergangenen Preisprognose Ende Mai.

Henry van der Heyden, Vorsitzender der genossenschaftlichen Fonterra, führt die Korrektur der Prognose und der Ausschüttung an Landwirte auf den starken Neuseeland-Dollar zurück. Fonterras CEO, Theo Spierings, sieht jedoch Anzeichen, dass der Milchpreis im Welthandel steigen wird.

Da seien zum einen die globalen Wetterbedingungen mit extremer Dürre in USA, großer Nässe in Nordeuropa und Trockenheit in Südeuropa sowie 20 Prozent geringerer Niederschlag während der Monsunzeit in Indien. Dennoch hält er seine Landwirte an, vorsichtig zu kalkulieren. (hed)
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