Fonterra optimistischer


Die neuseeländische Genossenschaft hebt ihre Prognose zu den Milchpreisen 2013 an. Die USA als Wettbewerber zeigen Schwäche.

Wegen der langen Trockenheit in den USA, die im Sommer Futterflächen verdorren lassen hat, rechnet Fonterra mit weniger Milchangebot aus den USA. Damit wäre dort das Wachstum der Milcherzeugung beendet, das bereits seit zwei Jahren anhält und parallel auch in den anderen drei großen Exportländern EU, Australien und Neuseeland stattgefunden hat.

Für 2013 hat deswegen Fonterra die Prognose von September korrigiert. Sie lautete damals auf einen durchschnittlichen Auszahlungspreis von 5,25 NZ-$/kg Milchfeststoff. Jetzt rechnet die Molkereigenossenschaft mit 5,50 NZ-$. Das sind allerdings immer noch 9 Prozent weniger als im neuseeländischen Milchwirtschaftsjahr 2012 (August/Juli), das bereits einen Rückgang um 19 Prozent gegenüber 2011 gebracht hatte. (db)
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