Der niederländische Futtermittelhersteller ForFarmers nimmt eine neue Linie ins Sortiment, die dem VLOG-Standard entspricht. Die gesamte Produktionskette ist damit gentechnikfrei. Für Betriebe, die die Fütterung umstellen wollen, bietet der Konzern außerdem Beratung und Rationsberechnungen an.

"Sehr einfach ist die GVO freie Fütterung bei Betrieben mit hohem Grassilageanteil und intensiv genutztem Grünland", so Anna-Carina Tschöke, Produktmanagerin Rind bei ForFarmers. "Ein höherer Aufwand muss bei Rationen mit viel Maissilage und Pressschnitzeln betrieben werden, um die benötigten Proteinmengen zu erzielen. Wir gehen hier bei vielen Betrieben auf einen Verzicht von Sojaschrot ein. Hier gibt es gute heimische Alternativen, wie etwa Rapsschrot, das zurzeit auch in ausreichenden Mengen verfügbar ist."

Grund für die gestiegene Nachfrage nach gentechnikfreiem Futter für Milchvieh ist wiederum die steigende Nachfrage nach Milchprodukten mit dem Label "ohne Gentechnik". Molkereien zahlen inzwischen Bauern, die ausschließlich gentechnikfrei füttern, einen Zuschlag. (lm)
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