Halbjahresergebnis

ForFarmers zeigt solide Zahlen

Der Umsatz mit Futtermitteln stieg um 3,6 Prozent auf 4,7 Mio. t. Am deutlichen legte der Umsatz laut Unternehmensangaben in den Niederlanden, Deutschland und Belgien zu.
Der Nettoumsatz lag somit bei 1,1 Mrd. € - ein Zuwachs von 3,7 Prozent.  Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Ertragsteuern legte um 18 Prozent auf 38,7 Mio. € zu.

Zu dem besseren Ergebnis habe die sich aufhellende Situation der europäischen Milchviehhalter beigetragen. Der Milchpreis sei im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich rund 20 Prozent angesteigen, die Nachfrage nach Milchprodukten sei in Europa ungebremst. Die Herdengrößen der Milchviehalter, einst minimiert durch den Milchpreisverfall, hätten sich mittlerweile wieder erholt.

Beeiträchtigungen durch den Fipronil-Skandal erwartet

Für das zweite Halbjahr 2017 ist das Unternehmen weiter zuversichtlich, erwartet aber einen nicht mehr ganz so starken Zuwachs. Was den Fipronil-Skandal betrifft, rechnet ForFarmers mit einem negativen Einfluss auf den Absatz von Geflügelfuttermitteln. Dieser Effekt werde, bezogen auf die Unternehmensgruppe, nur als geringfügig eingeschätzt. (mrs)
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