Die Leuphana Universität Lüneburg, die Deutsche Lufthansa AG und das auf Rohstoffkonzepte spezialisierte Unternehmen Inocas werden künftig bei der Entwicklung von Biokerosin zusammenarbeiten. Ein Kooperationsabkommen ist unterzeichnet worden. Das Abkommen sieht vor, Forschungsergebnisse der Universität hinsichtlich einer wettbewerbsfähigen Produktion von Rohstoffen für alternative Kraftstoffe zu nutzen. Untersucht werden ausschließlich Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung stehen und eine positive CO2-Bilanz aufweisen, teilte die Uni Lüneburg mit.

Der Einsatz von Biokerosin ist den Angaben zufolge Bestandteil des Lufthansa-Vorhabens, CO2-Emissionen zu senken. Anhand einer Vier-Säulen-Strategie arbeite das Unternehmen daran, operative Maßnahmen am Boden und in der Luft zu optimieren, technischen Fortschritt voranzutreiben und Abläufe effizienter zu gestalten. Nach dem erfolgreichen Praxiseinsatz von biosynthetischem Treibstoff würde bei Lufthansa der Fokus nun auf Eignung, Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit und Zertifizierung der Rohstoffe gelegt. (az)
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