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Die Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN), München, hat zum dritten Mal ihren mit 10.000 € dotierten Forschungspreis vergeben. Die Tierärztin Dr. Cornelia Mülleder erhielt 4.000 € für ihr Forschungsprojekt an der Universität Wien, teilt die IGN mit. Sie untersuchte die Einflussfaktoren auf Tiergerechtheit, Tiergesundheit und Leistung von Milchkühen in konventionellen und ökologischen Betrieben. Vor allem die Mensch-Tier-Beziehung erwies sich als zentraler Faktor. Dr. Sibylle Mellema-Aeschiman und Dr. Susanne Melches erhielten ebenfalls 4.000 € für ihre Dissertationen an der Universität in Bern zu dem Thema Anästhesie-und Kastrationsmethoden an Lämmern unter dem Gesichtspunkt der Tiergerechtheit. Mit 2.000 € wurde die ethologische Diplom-Arbeit von Beatrice Roth ausgezeichnet, die sich mit den Auswirkungen individueller Abtränkmethoden bei Kälbern befasste.

Der Forschungspreis der IGN ist einzig in seiner Art im deutschsprachigen Raum und wird für herausragende und anwendungsorientierte wissenschaftliche Arbeiten zur Förderung der artgerechten Nutztierhaltung vergeben. Die nächste Bewerbungsfrist endet am 1. April 2006. (ED)

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