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Der Zustand der Gewässer in der Bundesrepublik hat sich weiter verbessert. Dies belegt der jetzt vorgelegte Jahresbericht der Wasserwirtschaft 1999, den Dr. Gerald Thalheim, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, und Simone Probst, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, gestern in Bonn vorstellten. So sind beispielsweise Flüsse und Seen in Deutschland sauberer geworden. Die Belastung der Gewässer mit Schwermetallen, organischen Substanzen, aber auch mit Phosphor und Stickstoff ist in den zurückliegenden Jahren deutlich zurück gegangen. Zugleich ist der für die Fischfauna wichtige Sauerstoffgehalt angestiegen. Mit Blick auf die Landwirtschaft hat sich zum Beispiel der Verbrauch von Mineraldünger und der Viehbesatz verringert, obwohl die Erträge gestiegen seien, heißt es in einer Mitteilung der Ministerien. Dadurch ist der Stickstoffüberschuss auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche deutlich reduziert worden. Er liegt heute um rund 35 Prozent niedriger als 1980 mit etwa 80 kg/ha im Durchschnitt. Dies schlägt sich auch in sinkenden Nitratkonzentrationen in vielen Fließgewässern nieder. (ED)
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