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Zur Klärung des Einflusses von Milchaustauschern und Futtermitteln tierischer Herkunft auf die BSE-Verbreitung in Deutschland wird von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV), Wusterhausen, Anfang nächsten Jahres mit einer großflächig angelegten Felderhebung begonnen werden. Noch in diesem Jahr werde die Evaluierung eines dafür erarbeiteten Fragebogens, der an mehrere Tausend Landwirte in Bayern sowie je einem Bundesland in Nord- sowie Ostdeutschland verschickt werden soll, abgeschlossen werden, erläuterte Matthias Kramer, kommissarischer Leiter des Institutes für Epidemiologie der BFAV.

Diese Studie solle für die Jahre 1994 bis 1997 die Futtermittelsituation der von BSE-Erkankungen betroffenen Betriebe vergleichen mit jener der nicht Betroffenen, um beispielsweise die Rolle der Milchaustauscher zu klären. Auch Kreuzkontaminationen mit anderen Futtermitteln während des Transportes oder auf den Betrieben seien denkbar. Bisher sei die Erhebung mit den Landesveterinärbehörden abgesprochen worden. (GH)
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