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Zur Ernte 2008 haben die französischen Landwirte insbesondere mehr Brotgetreidesorten ausgesät. Laut einer Umfrage des französischen Getreideamts Onigc sind rund 94 Prozent der französischen Weichweizenfläche mit Qualitätssorten bestellt. Außerdem haben sich die Franzosen offen für neue Sorten gezeigt. Etwa die Hälfte der Landwirte testet 2008 eine neue Sorte, zeigt die Umfrage der Onigc, an der im Januar und Februar 5.000 Landwirte teilnahmen.

Den Export von Weichweizen aus der Ernte 2007 schätzt die Onigc im Bericht von dieser Woche noch einmal höher ein. In Drittländer gehen danach rund 4,8 Mio. t und damit 200.000.t mehr, als im Vormonat angenommen. Frankreich profitiere von dem weltweit knappen Angebot an Weizen, begründet die Onigc den Anstieg. Vor allem Importeure in Nordafrika und Ägypten fragten französischen Weichweizen nach. In die EU verkauft Frankreich laut Onigc mit 7,5 Mio. t nun 175.000 t mehr Weichweizen, als im Februar erwartet. Die Endbestände an Weichweizen korrigiert das Getreideamt daher auf 2,3 Mio. t nach unten. Im vergangenen Jahr betrug der Vorrat 2,5 Mio. t Weichweizen. (sta)

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