Frankreich: Schätzungen der Getreideernte variieren


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Das französische Landwirtschaftsministerium ist in seiner Schätzung der Weichweizenernte in Frankreich weniger optimistisch als das nationale Getreideamt Onigc. Das Ministerium rechnet nur mit 36,8 Mio. t Weichweizen, die Erntemenge liegt damit aber immer noch um fast 20 Prozent über dem Vorjahresniveau, berichtet Agra Europe London. Die Onigc hat in der vergangenen Woche 37,4 Mio. t prognostiziert. Die Gerstenproduktion schätzen beide auf 12 Mio. t, ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr und +18 Prozent zum Fünfjahresdurchschnitt. Das Aufkommen an Mais schätzt das Ministerium mit knapp 15 Mio. t höher ein, ein Plus von gut 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Onigc schätzte die Maisernte mit 14,3 Mio. t niedriger. Die französische Getreideernte insgesamt dürfte laut Ministerium mit 64,4 Mio. t 17 Prozent mehr als im Vorjahr einbringen und 15 Prozent mehr als der Fünfjahresdurchschnitt. An Zuckerrüben erwartet das Ministerium 27,8 Mio. t, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 16,3 Prozent, der vor allem die Flächenreduzierung von 12 Prozent widerspiegelt. (AW)
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