Frankreich: Schlachtabwasser im Tiermehl

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In Frankreich wurden biologische Klärschlämme aus der Schlachtung und Tiekörperverwertung zu Tiermehlen verarbeitet. Dies ergab eine Inspektionsreise der EU-Kommission, deren Ergebnisse am vergangenen Freitag in Brüssel veröffentlicht wurden. Diese Abwässer seien noch nicht einmal von jenen aus den Toiletten getrennt worden. Frankreich hat nun 14 Tage Zeit, diese Praxis abzustellen. Weiterhin will die Kommission, dass auch Filtrate und chemisch gelöste Fette aus dem Abwasser von Schlachthöfen und Tierkörperverwertern nicht zu Futterzwecken genutzt werden dürfen. Die Definition des jetzt schon verbotenen Klärschlammes will die Kommission deshalb in diese Richtung präzisieren. (Mö)
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