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In Frankreich werden wohl nur wenige Unternehmen ihre Feldversuche mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in diesem Jahr fortsetzen, nachdem Frankreichs Präsident Nikolas Sarkozy den Anbau von GV-Mais verboten hat. Zwar hat die Forschungsminsterin Valérie Pécresse Wissenschaftlern die Unterstützung der Regierung zugesichert, Saatgutunternehmen hat dies aber nicht überzeugt, berichtet Agra Europe London. Medienberichten zufolge will der Züchter Limagrain seine Feldversuche ins Ausland verlagern. Pioneer hat zwar Freisetzungsanträge gestellt, rechnet aber nicht mit einer Genehmigung. Syngenta ist da optimistischer, hat aber Schwierigkeiten, Landwirte zu finden, die sich an den Feldversuchen beteiligen wollen. Der US-Konzern Monsanto, der im vergangenen Jahr mit 16,2 ha das größte Feldversuchsareal bestritten hat, will sich dagegen nicht dazu äußern. (AW)
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