Frankreich argumentiert für Importverbot von britischem Rindfleisch

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Frankreich hat am Freitag der EU-Kommission weitere Argumente geliefert, mit denen es das Einfuhrverbot von britischem Rindfleisch rechtfertigt. Nach Informationen der Sprecherin von EU-Verbraucherkommissar David Byrne, wird eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern der Kommission das Material am 14. Oktober prüfen. Sollten die Franzosen die Kommission nicht von einem weiteren Untersuchungsbedarf überzeugen können, kündigt Byrne ein Vertragsverletzungsverfahren an. Zwölf EU-Mitgliedstaaten haben inzwischen nationale Einfuhrverbote von britischem Rindfleisch aufgehoben. In Deutschland muss die Entscheidung noch durch den Bundesrat abgesegnet werden. Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer traf sich am Freitag in Brüssel mit Kommissar Byrne. Sie waren sich einig in ihrer Einschätzung, dass die Briten die Seuche inzwischen im Griff hätten. Die Bundesministerin werde sich deshalb bei den Ländern für eine Aufhebung des Embargos einsetzen. (Mö)
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