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Frankreich rechnet mit höheren Weichweizenexporten in die Europäische Union. In seiner jüngsten Schätzung hat das französische Getreideamt Onic die erwarteten Ausfuhren in die Länder der EU erneut nach oben korrigiert. Die Onic rechnet jetzt damit, dass im laufenden Wirtschaftsjahr 9,9 Mio. t Weichweizen aus Frankreich in die Länder der Europäischen Union exportiert werden. Dies sind 400.000 t mehr als in der Januar-Schätzung angenommen. Die erwartete Exportmenge in die EU ist um 7,5 Prozent höher als die französischen Ausfuhren des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, das bereits ein Rekordergebnis für den Export in die Europäische Union gebracht hat. Ausschlaggebend für die erneute Heraufsetzung des Exportziels sind die "dynamischen" Lieferungen in die Niederlande, nach Italien und nach Spanien. Im einzelnen rechnet das Getreideamt damit, dass in die Niederlande 2,15 Mio. t Weichweizen geliefert werden können. Die erwarteten Weichweizenexporte nach Italien belaufen sich auf 2,9 Mio. t und nach Spanien auf 1,2 Mio. t. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (JF)
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