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Frankreich sieht fast die Hälfte seiner hohen Weichweizenernte 2008 für den Export vor. Von den 37,4 Mio. t geernteten Weichweizen könnten 7,5 Mio. t in die EU und 8 Mio. t in Drittländer exportiert werden, schätzt das französische Getreideamt Onigc in dieser Woche. Damit will Frankreich Märkte wie in Ägypten wiedererobern und eine Konkurrenz zur Schwarzmeerregion bilden. Die hohe Qualität des französischen Weizens sei in diesem Jahr ein besonderer Trumpf für den Export, schreibt die Onigc in ihrer ersten Bilanz für 2008/09. Mehr als 50 Prozent des Weichweizens fiele in die beste Qualitätskategorie, außerdem wiesen 85 Prozent Hektolitergewichte größer als 76 kg auf. Auch vom Export von Gerste verspricht sich die Onigc viel. Der gesunkene Preis mache Gerste für die Futterindustrie wieder interessanter als Mais. 2008/09 sollen 3,3 Mio. t Gerste in die EU und 1,7 Mio. t in Drittländer gehen. (sta)
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