Frankreich stößt Diskussion um EU-Agrarpolitik an

Der französische Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire hat für den kommenden Donnerstag 21 EU-Mitgliedstaaten nach Paris eigeladen, um mit diesen über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu diskutieren. Es fehlen lediglich das Vereinigte Königreich, Dänemark, Schweden, die Niederlande und Malta. Le Maire spricht schon von einer G-22, in der sich die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten befindet, die vergangenen Herbst Eingriffe in den Milchmarkt von der EU-Kommission gefordert hatten. Frankreich möchte die GAP reformieren, ist also gegenüber der Wiederbelebung von alten Marktordnungsinstrumenten aufgeschlossen. Der Prozess sollte unter der Leitung Frankreichs stattfinden und möglichst rasch beginnen, betonte Le Maire in dieser Woche in Paris. (Mö)
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