Frankreich und Großbritannien sind sich einig

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Frankreichs Zweifel an den britischen Rindfleischexporten konnten beseitigt werden. Im Ständigen Veterinärausschuss am Dienstag in Brüssel gaben Frankreich und Großbritannien eine gemeinsame Erklärung ab. Die EU-Kommission soll demnach Kontrollen in Großbritannien verstärken. Postmortem-Tests an Rindern sollen zunächst das Seuchengeschehen in Großbritannien überwachen helfen und im Laufe des kommenden Jahres auch in allen anderen EU-Mitgliedstaaten. Die Briten sollen analysieren, ob es neben kontaminiertem Futter und der Übertragungsmöglichkeit vom Muttertier auf das Kalb auch noch weitere Infektionsquellen für BSE gibt. Schließlich sollen alle EU-Mitgliedstaaten über eine ausreichende Kennzeichnung des aus Großbritannien importierten Fleisches und deren Verarbeitungsprodukte eine Rückverfolgbarkeit ermöglichen. Frankreich muss nun diese Klarstellungen von seiner nationalen Lebensmittelbehörde prüfen lassen, bevor möglicherweise in etwa zehn Tagen offiziell ein Ende des Embargos für britisches Rindfleisch angekündigt werden kann. (Mö)
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