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Die französischen Getreideexporteure kommen in der EU gegen die Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion nicht an. Bereits den dritten Monat in Folge hat das französische Getreideamt Onigc die Prognose für die Ausfuhr von Weichweizen gesenkt. Zu Beginn der Saison 2008/09 ging die Onigc noch von 7,5 Mio. t an Exporten in die EU und 8 Mio. t in Drittländer aus. In der Dezemberschätzung von dieser Woche veranschlagt die Onigc die Ausfuhren auf nur noch 6,9 Mio. t in die EU und 9 Mio. t in Drittländer. Das gesamte Exportvolumen liegt zwar um rund 4 Mio. t höher als im Vorjahr. Geerntet hatten die Franzosen jedoch gut 7 Mio. t mehr Weichweizen als 2007/08. Die Endbestände an Weichweizen sind bereits auf 3,6 Mio. t gewachsen. 2007/08 lagen sie bei 2,7 Mio. t.

Beim Körnermais wird der französische Export das Vorjahresergebnis von 5,2 Mio. t laut Onigc verfehlen. Für 2008/09 geht die Dezemberschätzung von 5 Mio. t Ausfuhren in die EU und 400.000 t in Drittländer aus. Die Endbestände an Mais wachsen im Vergleich zu 2007/08 um 1,3 Mio. t auf 3,5 Mio. t. Derzeit kann Mais preislich mit der Fülle von Futtergetreide nicht mithalten. (sta)

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