Die fanzösischen Drittlandsexporte an Weichweizen legen weiter zu. Anhaltende Nachfrage kommt aus Nordafrika sowie aus Staaten südlich der Sahara.  Frankreich könnte in der Kampagne 2009/10 rund 8,8 Mio. t Weichweizen in Drittländer exportieren, berichtet das französische Agraramt France Agri Mer in seiner Märzschätzung. Das sind rund 200.000 t mehr als noch im Februar erwartet. Die französische Ware profitiert weiterhin von der Schwäche des Euros. Insbesondere Algerien und Marokko, aber auch Staaten südlich der Sahara, geben daher französischem Weizen den Vorzug. Innerhalb der EU treten Frankreichs Exportbemühungen dagegen auf der Stelle. Die französischen Getreideexperten gehen nun von 6,8 Mio. t Weichweizenverkauf auf dem Binnenmarkt aus.

Frankreichs Exportmenge an Weichweizen könnte 2009/10 insgesamt 15,7 Mio. t erreichen und damit gar nicht so weit hinter der Rekordmenge von knapp 16,5 Mio. t aus dem Vorjahr liegen. Trotzdem belasten hohe Endbestände schon jetzt die neue Saison. France Agri Mer erwartet für Weichweizen Endbestände von fast 4 Mio. t. Im Vorjahr waren es nur 3 Mio. t. (sta)
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