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Die französischen Erzeuger konnten sich in diesem Jahr über Einkommenssteigerungen von 12 Prozent freuen, hat die französische Regierung berechnet. Bezogen auf die Arbeitskraft wurde ein durchschnittlicher Einkommenszuwachs um 8 Prozent erzielt. Somit übertreffen Frankreichs Landwirte den EU-Durchschnitt, berichtet Agra Europe London. Dabei bestehen tatsächlich erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Betriebstypen. Aufgrund der Preissteigerungen für Getreide und Ölsaaten schnitten die Ackerbauern am besten ab und verbuchten Einkommenszuwächse um 65 Prozent. Schweinemäster büßten dagegen 59 Prozent Einkommen ein, Kälberzüchter 23 Prozent und Milcherzeuger 4 Prozent.

Auch der Wein konnte Preissteigerungen verzeichnen und trug zur verbesserten Gesamtsituation bei. Der Wert der französischen Agrarwirtschaft legte im Jahresvergleich um 4,7 Mrd. € zu. Zu Kostensteigerungen kam es bei Düngemitteln um 5 Prozent und Futtermitteln um 15 Prozent. (brs)

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