Französische Behörde befürwortet Mon 810

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Der gentechnisch veränderte (GV-)Mais Mon 810 stellt kein Risiko für die Gesundheit dar. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler der Agence française de sécurité sanitaire des aliments (Afssa), die die Regierung in Paris in Fragen der Lebensmittelsicherheit beraten. Die französische Zeitung „Le Figaro“ veröffentlichte am Mittwoch das von der Afssa bisher geheim gehaltene Ergebnis. Frankreich will dennoch an dem Verbot für den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) festhalten. Die Zweifel gegen den GV-Mais Mon 810 seien nach der positiven Stellungnahme der Afssa nicht ausgeräumt, erklärte der französische Premierminister François Fillon am heutigen Donnerstag in Brüssel. Die Behörde habe dem GV-Mais lediglich die Unbedenklichkeit in Bezug auf die Gesundheit bescheinigt. Die Sorgen der französischen Regierung bezögen sich aber auf eine mögliche Verbreitung in der Umwelt. Solange die Trennung des GVO-Anbaus vom Anbau konventioneller Sorten nicht gesichert sei, halte Frankreich am Anbauverbot fest, betonte Fillon. (Mö)
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