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Die französische Körnermaisernte liegt mit 15,4 Mio. t höher, als bisher angenommen. Rund 8 Prozent mehr Körnernmais als 2007 haben die Landwirte in Frankreich geerntet, schreibt das französische Getreideamt Onigc in seinem gestern veröffentlichten Erntebericht. Grund ist eine Ausdehnung der Anbaufläche um mehr als 200.000 ha, welche die eher mittelmäßigen Erträge mehr als kompensiert. Die Endbestände an Mais schätzt die Onigc für die Saison 2008/09 nun auf 3 Mio. t, rund ein Drittel mehr als 2007. Die Maisexporte in Drittländer laufen bereits rege. Mehr als 100.000 t der neuen Ernte seien schon in Drittländer, vor allem nach Algerien, verkauft. Innerhalb der EU verzeichnet die Onigc eine sinkende Nachfrage nach französischem Körnermais, da die Konkurrenz mit mittel- und osteuropäischen Herkünften groß ist. Außerdem mischt die Futtermittelindustrie statt Weizen jetzt gern günstigen Weizen zu.

Auch der französische Weichweizenexport läuft in Drittländer besser als in die EU. Die Ausfuhr korrigiert die Onigc im Vergleich zum Vormonat um fast 1 Mio. t auf 9 Mio. t nach oben. (sta)

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