Französischer Weizen geht überwiegend in EU-Länder


1

Die EU-Mitgliedstaaten sind derzeit die besten Kunden für französischen Weichweizen. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2004/05 rechnet das französische Getreideamt Onic in seiner Maischätzung mit Ausfuhren in Höhe von 8,13 Mio. t gegenüber 8 Mio. t im Vormonat. Demgegenüber wurden die Exportlieferungen in Drittländer um weitere 100.000 t auf nunmehr 6,7 Mio.t Weizen reduziert. Damit liegt Frankreich weit unter seinen optimistischen Schätzungen zu Beginn des Wirtschaftsjahres von 8 Mio. t. Auf der monatlichen Pressekonferenz berichtete Onic-Präsident Christian Lapointe, dass in diesem Frühjahr die Maisaussaatfläche mit geschätzten 1,66 Mio. ha um etwa 6,5 Prozent geringer ausfällt als im Vorjahr. Der Grund dafür ist die lang anhaltende Trockenheit im März gewesen. Die Anbaufläche für Raps dürfte dagegen um 46.000 ha auf 1,2 Mio. ha steigen. Nach den Worten von Lapointe ging die Anbaufläche für Food-Raps um 90.000 ha zurück, dafür gab es bei Nawaro-Raps einen Anstieg um 160.000 ha. Der Raps soll vorwiegend für die Herstellung von Biodiesel verwendet werden. (da)
stats