Frankreich rechnet 2009/2010 mit etwas weniger Export an Weichweizen als im Vorjahr. Der Absatz in Drittländern ist schwächer, dafür steigt die Nachfrage in Benelux-Ländern.  In seiner Novemberschätzung von dieser Woche geht das französische Agraramt France Agri Mer für 2009/10 von knapp 16,0 Mio. t Weichweizenexport aus. Davon gehen voraussichtlich 8,8 Mio. t in Drittländer und 7,1 Mio. t in andere EU-Länder. Im Vorjahr hatte Frankreich eine Rekordmenge von knapp 16,5 Mio. t Weichweizen exportiert und davon 9,6 Mio. t in Drittstaaten und 6,8 Mio. t in EU-Ländern verkauft.

Bisher hat Frankreich mit rund 3,0 Mio. t Weichweizen ein gutes Drittel der zu erwartenden Menge in Drittländer, vor allem nach Algerien und Ägypten, verkauft. Außerdem hebt das Agraramt die Exporterfolge in die Benelux-Länder hervor, wohin im bisherigen Verlauf 2009/10 schon 3,3 Mio. t Weichweizen verkauft worden sind. Auf diesem Markt stellt France Agri Mer weniger Konkurrenz von britischem Weizen fest. Die Endbestände 2009/10 prognostiziert das Agraramt gegenüber dem Vorjahr genau um das Exportminus von 500.000 t nach oben. Ende der Saison könnten laut der jüngsten Schätzung noch 3,6 Mio. t Weichweizen in Frankreichs Silos liegen. 2008/09 waren es 3,1 Mio. t. (db)
stats